Unser Verein: ein ganz spezielles Kaliber

 

Der St. Hubertus Schützenverein Altenlünne ist einer von drei Schützenvereinen in Lünne im Emsland und besteht derzeit aus 255 Mitgliedern.

Unser Vereinsmittelpunkt ist das Schießsportzentrum am Speller Weg mit dem Schützenhaus und einem Kleinkaliber- und Luftgewehrschießstand.


Was wir anpeilen: unsere Ziele

 

Neben dem Schießsport ist die Gemeinschaftspflege ein großes Anliegen unseres Vereins. Zu den verschiedensten Veranstaltungen, vom traditionellen Schützenfest bis zum Adventsknobeln, werden die Schützenbrüder und deren Angehörige regelmäßig eingeladen.

Durch die Möglichkeiten Kinderkönig zu werden, oder die begehrte U25-Plakette zu erringen, sind auch unsere Jugendlichen motiviert am Vereinsleben teilzunehmen. Neue Mitglieder sind in unserem Verein jederzeit herzlich willkommen!


Genau ins Schwarze: unsere Geschichte

1609

 

Der Überlieferung nach ist unser Schützenverein 1609 gegründet worden.

 

Fest steht, dass die Gründung um die Wende des 16. Jahrhunderts erfolgte, wobei klar ist, das es sich zu der Zeit um einen Zusammenschluss zu einer Schützengesellschaft nach Art der kirchlichen Bruderschaften handelte.



Vergleicht man geschichtliche Zahlen und Persönlichkeiten mit Daten und Namen im Zusammenhang mit unserem Verein, so muss man zu dem Schluss kommen, dass das Jahr 1609 das Jahr ist, in dem unser Verein zum ersten Mal genannt wird.

 

Das erste Schriftstück des Schützenvereins Altenlünne ist ein Protokollbuch in Form einer 145 Seiten starken, solide gebundenen Kladde. Es beginnt mit dem Jahr 1928. Die erste Eintragung darin ist eine Satzung, die in vielen der 26. Punkten heute noch gilt.

Dieser Satzung mit der Überschrift "Statuten des Schützenvereins Altenlünne" folgen die Protokolle der jährlichen Generalversammlungen von 1928 bis 1965 mit Ausnahme von 1940 bis 1948 und von 1959. Am Ende dieses ersten Protokollbuches stehen die Mitglieder des Vereins im Jahr 1930, denen nachträglich noch zwei hinzugefügt worden sind.

 

Warum diese selbstverfasste Satzung? Warum ein Protokollbuch? War vorher schon jemals Protokoll geführt worden?

Wahrscheinlich war die Zeit reif dafür, dass der Schützenverein seinem Vereinsleben einen festen Rahmen geben wollte, der aus dem Verein selbst erwachsen war.

Aufschlussreich ist der erste Satz der Statuten, in dem die "Förderung des Gemeinschaftssinns und der Kameradschaft" verlangt wird. Diese Ziele standen ganz vorne. Sie sind der Schwerpunkt des Vereinslebens bis heute geblieben!

 

Das erste Protokollbuch ist von knapper Nüchternheit geprägt. Protokolliert worden sind ausschließlich die jedes Jahr einmal durchgeführten Generalversammlungen.

Die erste findet im März 1928 bei Hermes statt. 50 Mitglieder sind erschienen. Die Tagesordnung hat vier Punkte: Beratung über die Aufsetzung der Statuten, Rechnungsablage, Neuwahl des Vorstandes und Beratung über Veranstaltungen im laufenden Jahr.

 

Für den Punkt vier heißt es im Protokoll: "Das Schützenfest wird gefeiert am 7.5. bei Hermes im neuen Saal. Dafür gibt er: Musikanten freie Verpflegung, Nachtschein und 15 Mark. Am Sonntag vor Schützenfest ist Preisschießen. Satz 20 Pf. Für König 20 Mark, Königswagen Hesping 5 M.

Beitrag Verheiratete 1,50, Unverheiratete 1,-.

 

In diesem Protokollbuch erfährt man den damaligen Namen des Vereins: Schützenverein Altenlünne. Erst 1957 wurde dem Namen der Patron St. Hubertus hinzugefügt. Dem ersten Protokollbuch folgte ein zweites, ebenfalls handgeschriebenes Protokollbuch von Januar 1966 bis Dezember 1991. Beide sind in ihrer Art ähnlich und stellen wertvolle Vereinsdokumente dar.

 

Viele weitere interessante Details zu unserem Schützenverein können in der hier teilweise zitierten "Schützenchronik Altenlünne" anlässlich des 400-jährigen Jubiläums des Vereins im Jahr 2009 nachgelesen werden.

Bei Interesse an dieser Chronik genügt eine kurze Nachricht an info@schuetzenverein-altenluenne.de